Aleks ihm sein Blog home :: arbeit

[ Wir haben noch Hirn hinten im Haus ]

Das ist mein Blog.

Hier gibts, was ich tue, getan habe und vielleicht tun werde. Auch, wenn und weil das total unwichtig für den weiteren Verlauf der Geschichte ist. Viel Spaß damit.

Wer mich möglichst zeitnah erreichen und/oder beschimpfen will, versuche dies per Email (s.u.), per Twitter, auf Facebook oder im ircnet oder suche mich persönlich auf.

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28.06.2010


08:17 Uhr  Montag morgen in der Anstalt



Ok, dann kann es ja wieder losgehen.


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25.06.2008


19:02 Uhr  Betriebskindergarten - finde den Unterschied


Vorher[tm] standen hier brauchbare Sitzmöbel. Nein, nicht einfach größere, sondern bequeme Sessel. Gut für ein kleines Meeting.

Das geht nun eigentlich nicht mehr. Wenn man sich da hinsetzt, hat man schnell mal Rücken, und nach dem Aufstehen Kreislauf.

Also mußte ein neues Nutzungskonzept her.

tata!

Man beachte besonders den Arschkrebs.

Nun kann man dort entspannen, während

  • die Kollegen in einem Meatink brummen
  • der Code compiled
  • der Kicker belegt ist
  • oder man einfach mal etwas hands-on-kreativ werden muss

Wird bisher gut angenommen. Die Sandkiste haben wir uns aus Rücksichtnahme auf unser Putzkommando gespart - Förmchen und Schaufel sind vorhanden. Vielleicht gibts noch ne Außenstelle dazu im Hof.


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28.05.2008


18:18 Uhr  Out Of Memory




Eigentlich wollte ich ja nicht mehr über Arbeit bloggen - aber das hier muss einfach der Weltöffentlichkeit nahegebracht werden:

Vorhin schleppten zwei Kollegen ne Kiste Bier in unser Büro - das passiert schon mal, denn der eine, hier anschliessende Serverraum hat meist Kühlkapazitäten frei. Aber sie sind nicht rechtzeitig abgebogen, sondern haben uns die Kiste hingestellt.

Da wird man schnell mißtrauisch - normalerweise ist damit fies Arbeit zu noch fieseren Zeiten verbunden.

Diesmal allerdings nicht - gar nicht.

Aber für bereits von uns in Vorleistung erledigte fiese Arbeit zu meist noch fieseren Zeiten haben sie uns ein projektbezogenes Spiel gebastelt, und zwar ein Out-Of-Memory und ne Kiste Rotlicht dazu, weil unser Nagios ja auch immer rot wurde.

Tja, Ihr Admins da draußen - nä, nä, nä - nänäne!

Zum Glück haben sie nicht realisiert, daß das Nagios auch irgendwann wieder grün wird und ne Kiste Becks/Jever/Lübzer/$premiumbiermarke Lemon angeschleppt.

Danke! Nun können wir bei auftretenden Fehlern einfach ne Karte (analog zum Ausredenkonfigurator) ziehen, um was fürs Ticket zu haben und brauchen nicht mühsam Logfiles mit Java-Exceptions durchzugrubbern.


Wie immer - klick auf die Bilder vergrößert.


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18.04.2008


21:37 Uhr  Kein Problem!


Das Nagios-Plugin ist grün. Ich glaube, zum ersten Mal seit dem ich es benutze.

Dieser Zustand ist eigentlich nicht vorstellbar, bei der doch relativ großen Anzahl von Hosts und Services, die wir überwachen, ist immer irgendwo was nicht erreichbar, läuft gerade voll oder zeitlupt vor sich hin.

Aus diesem Grund werde ich mir jetzt sicherheitshalber Alufolie über den Kopf ziehen und mich das Wochenende über abwartend verhalten.


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29.02.2008


22:28 Uhr  Steckenbleiben in Arbeit und Zeug


Während man so seiner Arbeit nachgeht, und sagen wir mal so nebenbei in ein anderes Büro rüberschlendert, sollte man schon darauf achten, das die Türen auch wirklich offen sind.

Sonst gibts fiese Abdrücke und Beulen und lautes Sprechen, warum zur 'Öölle Kollegen auf einmal Türen schliessen.

Türen, die normalerweise nie geschlossen sind. Wer achtet schon auf diese alberne Markierung in 'Üüfthöhe?

Zum Glück habe ich mich mit angemessener (Arbeits-)Geschwindigkeit bewegt - wer im Glashaus sitzt, soll dingsda...

Und nein, da arbeitet kein Autonomer, sondern nur ein öffentlichkeitsscheues Wesen.

Für längere Einträge reicht meine Kraft gerade nicht, sorry.


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26.10.2007


15:01 Uhr  Freitags nach eins - Panzerschlacht!


Das Interesse an billigen fernsteuerbaren Geräten ist in der Firma gerade besonders hoch - gerade in Hinsicht auf die Möglichkeit der hardwarenahen Programmierung und kreativem Einsatz von (teil)autonomen Systemen. Mein persönliches Interesse gilt z.B. gerade dem c't Bot.

Die Kollegen halten es einfacher und gehen mit Panzern auf einander los.

Die Panzer haben eine Trefferanzeige, nach fünf Treffern fahren sie nicht mehr. Die Steuerung befindet sich in einer Handgranate zum Aufklappen, es werden gleich noch ein paar Panzersperren mitgeliefert.

Also alles was man so für complete waste of time braucht.

Andere warten Hubschrauber oder spielen mit Gabelstaplern.

Wir suchen übrigens Verstärkung in den Bereichen Unix Systemadministration und angewandter Wahnsinn -> Jobs bei S2. Wir sind zertifizierter Ausbildungsbetrieb für den zweiten Teil der Anforderung, Bewerbungen werden auch ohne Praxis in diesem Bereich gerne gesehen, besonders von unserer Personalabteilung.


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17.07.2007


14:22 Uhr  The Struggle Of Operating Systems, part 4.596a


Wir haben gerade aus nicht ganz klaren (und fürs Blog auf jeden Fall unerheblichen) Gründen alle ein Upgrade unserer externen Monitore bekommen.

Dazu muß man wissen, daß in unserer Abteilung alle mit Laptops ausgerüstet sind, um mal schnell mit in einem anderen Team sitzen zu können und um von extern arbeitsfähig zu sein. Daneben haben alle einen 20"-LCD-Monitor und wenn gewünscht externes Keyboard und Maus.

In der Regel wird das externe Display als zusätzlicher Monitor betrieben, die dafür eingesetzten Dell-Display haben einen ausziehbaren Fuß, so daß dies ganz gut paßt.

Nun haben wir vergleichsweise riesige 24"-Lampen bekommen, was die Kollegen hier schlagartig in drei Gruppen unterteilt:

Linuxer - hecktisches Gebastel an X11-Konfigurationen, Cinerama und Gefluche über die im Laptop verbaute Grafikhardware

Windoxer - (gibts auch, z.B. unsere DBAs), hecktisches Gebastel und Treiber-Downgeloade von der Dell-Webseite, Gefluche über die im Laptop verbaute Grafikhardware

Macser - Kaffee trinkend und sich totlachend über die anderen beiden Gruppen.

Das einzige Problem für Macser: Der blöde Fuß ist nicht weitgenug ausziehbar, deswegen herrscht gerade akuter Pappschachtelmangel.

Der Kollege oben ist übrigens nicht unzufrieden mit seinem Mac, sondern er ist Schwertkämpfer und testet MacSaber, siehe auch hier.


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02.05.2007


11:06 Uhr  Unstrukturierung 2.0 - radical relationshops


Ab gestern sind wir wieder eine Butze, nicht sechs einzelne.

Wir haben eine Vision, und uns leiten Prinzipien.

Gut, das. Leider bleiben bei der UnstrukturierungUmstrukturierung ein paar schöne Dinge auf der Strecke, z.B. Emailsignaturen, die den üblichen Gepflogenheiten (möglichst nicht mehr als vier Zeilen á max. 80 Zeichen) entsprechen oder einigermaßen lesbare share-Namen. Nun haben wir Drachen, Tiger und Schwerter - verknüpft mit einer Jahreszahl.

Und ich hoffe, daß wir wegen des Slogans creating radical relationships nicht auf das Radar von SchilySchäuble geraten. Wir sind redlich!

Morgen ist dann unser toller Kongress zum Thema dort erklären wir und ein paar andere, wie wir die Welt retten und uns dabei noch dumm und dusselig verdienen werden. Vorsicht, die Webseite spuckt einen etwas unverhofft mit Tinte an, keinen shrek bekommen.

Wo wir sind, ist vorne!


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28.02.2007


12:00 Uhr  Wortblase 2.0 beta


Gründergespräch Social Commerce

Social Commerce, der personalisierte Handel, ist die kreative Antwort auf den Massenmarkt. Und das Internet, oder eben das Web 2.0, ist sein zeitgemäßes Werkzeug. Allein die Antwort darauf, wie funktionierende Geschäftsmodelle aussehen, läßt auf sich warten. SinnerSchrader möchte anhand einer kleinen Veranstaltung Licht in das Dunkel bringen und Ihnen die vielversprechendsten Modelle vorstellen. Wir laden Sie ganz herzlich ein zum Gründergespräch "Social Commerce"

am 2. März 2007 um 10:30 Uhr bei SinnerSchrader, Völckersstraße 38, in Hamburg

In knapp 2 Stunden zeigen wir Ihnen, wo Mikromärkte nicht nur möglich, sondern auch profitabel und sogar reichweitenstark sein können.

Lernen Sie vier der interessantesten Web-2.0-Gründer und ihre Geschäftsmodelle kennen, sprechen Sie mit einem der erfolgreichsten Investoren des Web 2.0, und erfahren Sie vom ersten deutschen Social-Commerce-Experten, warum der handelnde Mensch spannender als das Produkt selbst sein kann.

...

Ich bin wirklich fassungslos. Und mein Bullshitbingo-Tool ist gerade explodiert.

[ApplicationServerThread] DEBUG frontend.boundary  - \
      Excpetion while getting too much hits for bullshitmap.
      at org.bullshit.struts.action.RequestProcessor.\
      processActionPerform(RequestProcessor.java:465)


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23.01.2007


17:46 Uhr  Person Müller und die Hauptversammlung...


Meine Firma... äh. Die Firma, für die ich arbeite, hatte heute Aktionärs-Hauptversammlung, weil ich für eine AG arbeite.

Soweit, so gut. Hab ich ja nix mit zu tun. Allerdings hat sich auch unser Firmenblog, das mal wirklich ne coole Domain benutzt, auch darüber ausgelassen - und das liest man als Angestellter schon ab und zu mal.

Besondere Heiterkeit erregte heute der im Fischmarkt-Blog veröffentliche handschriftliche Antrag von Person Müller, hier wiederum besonders der Punkt 4.

Da er um Veröffentlichung bat, komme ich diesem latürnich gerne nach.

Während mein Nachmittag mit dem Herumgeprokel in Postfix-Bounces verging, hat einer meiner Kollegen einfach mal die im Antrag genannte 'Internet-Präsenz' von Herrn Müller aufgerufen, http://www.9ko.de.

Das machte meinen Nachmittag - wie man so schön sagt. Anscheinend ist Herr Müller ein auch auf anderen Hauptversammlungen sehr beliebter Gast, er hat sogar einen eigenen Wikipedia-Eintrag.

Besonders Formulierungen wie Ich habe die Absicht, in dieser Internet-Präsenz absichtlich keine wichtigeren Verben als das Verb "Haben" zu konjugieren. klingen immer wieder wie ein Betriebsausflug der Titanic-Redaktion, aber anscheinend ist der echt.

Lesenswerte Seite, viele, nein: sehr viele wirklich schöne Formulierungen. Leider ist das css ziemlich im Arsch, aber irgendwas ist ja immer.


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30.11.2006


18:59 Uhr  30 KW Kühlleistung sind doch notwendig...


Endlich mal ne sinnvolle Aufgabe für eine unserer etwas unausgelasteten Klimaanlagen, allerdings kommen die nicht runter bis auf die optimale Trinktemperatur von +7°C.

Nein, da stehen keine Kundensysteme, das ist ein Teil unseres internen Geraffels - wer will schon bis ins RZ fahren, nur ein paar Bier zu trinken...


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30.08.2006


15:12 Uhr  Arbeiten auf der Baustelle, Woche 4


Meine Firma ist vor vier Wochen in unser neues Gebäude umgezogen. Neu so wie in Neubau.

Die meisten Menschen vom Bau sprechen neu aber irgendwie wie roh aus, so wurde aus unserem bezugsfertigen Neubau ein Rohbau.

Das ganze hat seltsame Effekte, die inzwischen nur noch begrenzt Heiterkeit bei der Belegschaft erregen.
Wir hatten z.B. bis Montag einen Liftboy, weil der Fahrstuhl noch nicht getüvt war, und nur eingewiesenes Personal in der Lage ist, die richtigen Knöpkes zu drücken.

Besonders beim Einzug war das sehr witzig, weil wir mit unseren Servern die Treppe benutzen mußten - der Fahrstuhl wurde von den Möbelpackern benutzt.

Auch mit Kaffee (unsere wirklich hervorragende neue Kaffee/Espresso/Milchschaum-Maschine steht im Erdgeschoss) muss man auf den einen Fahrstuhl warten - da wir noch keine genauen Pflegeanweisungen für die Basaltlava im Treppenhaus haben und keiner einen Schimmer hat, wie wir Kaffee, Döner und ähnliches aus dem eher offenporigen Material herauswaschen können.

Dann hatten unsere Klos keine Schlösser. Also die Kackomaten-Zellen, nicht die Waschräume an sich. Wir behalfen uns mit 'besetzt'-Schildchen. Gleichzeitig mußte man schnell oder aber im Dunklen scheissen - die Toilettenräume waren mit Bewegungsmeldern ausgestattet. Nun gibt es welche, was tatsächlich Emails an Alle führt: Hurra! Die richtigen Schlösser sind drin. Leider hat der Monteur das System dieser Schlösser nicht geschnallt, die von außen einen kleinen roten Balken zeigen, der optimalerweise quer steht, wenn die Tür von innen verschlossen ist.

Ne funktionierende Schliessanlage gibts auch noch nicht so richtig - dafür ein parr ulkige Wachschutzmännchen.

Ab und zu streunen Banden von verdreckten Bauarbeitern durchs Gebäude - manchmal begleitet von Anzugträgern mit roten Flecken im Gesicht und Diktiergeräten. Einnmal stand auch einer mit ner riesen Hilti in einem unserer klinisch reinen Serverräume, um mal ein größeres Loch in die Wand zu stauben - eigentlich hat aber gar keiner Zugang (also Schlüssel) dazu außer uns.

Naja - nebenbei mußten wir - also die Technik - auch noch einziehen. Bei allen anderen sieht das dann ungefähr so aus - bei uns bis vor kurzem aber noch eher so.

Draußen geht das Gebaue unverändert weiter - mit dem passenden Baulärm und plötzlich auftauchenden riesigen Kranhaken am Fenster.
Angeblich ist im November schluß damit. fragt sich nur, in welchem Jahr - besonders, weil schon die ersten Reparaturarbeiten anlaufen - siehe Aufmacherbild.


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20.03.2005


16:48 Uhr  Abschied


Am Donnerstag abend waren die üblichen Verdächtigen und noch ein paar mehr mit mir zusammen meinen Abschied von der Firma betrinken.
Ich finde (nun, mit etwas Abstand), dass es wirklich ein sehr schöner Abend war, auch wenn Robin zwei mal ein falsches Essen serviert bekommen hat.
Vorher war mir nicht so ganz klar, ob so unterschiedliche Leute miteinander auskommen würden, es hat sich aber gezeigt, das scheinbar alle ihren Spaß hatten, besonders die und das gerade auch miteinander, wo ich dachte, das das nicht gut gut. Irgendwie sind wir auch alle erwachsener geworden.

Der harte Kern hat tapfer bis halb drei morgens durchgehalten, wir haben einen schönen Abschluß gefunden - bestimmungsgemäß war (nicht nur ich) richtig ordentlich besoffen - so daß (nicht nur ich) einen echt schwierigen Freitag vormittag mit allem, was so dazu gehört, hatte.

Danke für den wirklich netten Abend

Nicht danke dafür, das ich keinerlei Kopfis im Haus hatte, um den Schmerz schon preemptiv beim ins Bett wälzen zu bekämpfen.
So schlecht ging es mir wirklich schon lange nicht mehr, und so dreckig gings mir auf Arbeit glaube ich noch nie, obwohl wir die schöne Tradition haben, uns Donnerstag abend die Kugel zu geben, damit nicht gleich das ganze Wochenende versaut ist. Einen Freitag übersteht man ja schon irgendwie.
Diesen Freitag war das echt schwierig. Mein Körper hat bis gegen spät nachmittags jeden Versuch der Zuführung von fester Nahrung mit Würgereflexen kommentiert, auch schon der Geruch von Kaffee hat zu Krämpfen geführt. Nein, ich mußte mir das ganze nicht noch mal durch den Kopf gehen lassen, trotzdem wollte mein Körper erstmal nix weiteres von außen annehmen.

Der Autor hing bis samstag mittag dermaßen in den Seilen, das eine objektive und frühere Bewertung des Geschehens nur unter noch stärkerem Gejammer möglich gewesen wäre, deswegen hat das bis heute gedauert.

Nochmal: Danke für den netten Abend, liebe Kollegen und Freunde.


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16.03.2005


13:58 Uhr  Webserver-Waterloo


Gestern hatte ich das schöne Gefühl, mal einen geheisten Rechner zu erleben, also einen Rechner, der unter der Last durch einen Artikel im Heise im Newsticker zusammenbricht.
Nicht wirklich schön, sowas. Bei einer Load von 120 habe ich die Geduld verloren und ihn rebootet, das, was wieder hoch kam, hatte dann aber einen nicht mehr startenden Apache - feine Sache, das.

Also unter Druck und Generve der Initiatoren auf der gerade laufenden Pressekonferenz rausfinden, was da kapott ist.
strace sagte erstmal nix außer segfault, ltrace zumindest sowas:

8121 strcasecmp("php_flag", "php_flag")          = 0
8121 __ctype_b_loc()                             = 0x4004d08c
8121 __ctype_b_loc()                             = 0x4004d08c
8121 __ctype_b_loc()                             = 0x4004d08c
8121 __ctype_b_loc()                             = 0x4004d08c
8121 __ctype_b_loc()                             = 0x4004d08c
8121 __ctype_b_loc()                             = 0x4004d08c
8121 __ctype_b_loc()                             = 0x4004d08c
8121 __ctype_b_loc()                             = 0x4004d08c
8121 --- SIGSEGV (Segmentation fault) ---
8121 +++ killed by SIGSEGV +++

Nach dem versuchsweisen Abklemmen von php startete dann der Apache, aber so ohne php macht das ja in der heutigen Welt keinen Sinn mehr. In diesem Moment war dann für 20 Sekunden das Serverroot sichtbar - logisch, das die besonders schlauen Kerlchen im Heiseforum das auch sofort spitz bekommen haben - das brauche ich ja auch ganz dringend.

Im Endeffekt gabs zwei Effekte:

  • Scheinbar ist mein Hinweis an den Webdesigner, das das verwendete CMS ziemlich lastempfindlich ist, und für eine Veröffentlichung eine statische Start-Seite (die von vielen RSS-Readern mit gezogen wird, ohne das der eigentliche Leser weiter in sie abtaucht) sehr viel Sinn macht, nicht richtig verstanden worden (das Problem trat während der WOS schon mal auf) ist und der Rechner ist mit einem solchen Ansturm einfach nicht klar gekommen - dafür ist er auch nicht ausgelegt. Da das CMS eher schlecht cached, wäre das ne feine Sache gewesen.
  • Hat es aus noch unklaren Gründen die php4-gd Library zerbröselt, die für typo3 (das CMS) die Seiten rendert - d.h., auch nach den nachträglichen tuning-Maßnahmen am Apache selbst das Sytem nur eine Fehlerseite ausgeliefert, aus der zumindest mir erstmal nicht ersichtlich war, an welcher Stelle der Schmerz sitzt.

Wenn man dann noch nebenbei tatsächlich arbeiten muß und zwei Stunden bei einem Kunden sitzt, macht das richtig Spaß.

Ganz großes Tennis.


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10.03.2005


19:19 Uhr  Aufräumarbeiten


So langsam ist es offiziell, auch wenn es schon durchgesickert sein mag: Ich höre bei meinem bisherigen Arbeitgeber auf.
Deswegen sind nun auch die Arbeitsamt-Blogs frei verfügbar (und evtl. bei rss-Lesern neu aufgetaucht, sorry).

Nein, ich habe noch nix neues, ich suche noch.
Bevorzugt in Wassernähe. Mit Wasser ist Salzwasser oder sehr großes Süsswasser in Norddeutschland oder im englischsprachigen europäischen Ausland gemeint, nicht ein Baggersee oder ein nicht schiffbares Flüsschen. Und nicht Bayern (alles südlich der Elbe)!
Es gibt bisher nur ein altes Profil meines bisherigen Arbeitgebers, muß mal was selbst bauen für die Bewerbungsunterlagen.
Ich stehe ab Mitte Mai zur Verfügung.

Ich bin ein Administrator - holt mich heraus!

Heute war es wieder besonders heftig, der Kollege, der hier die ganz schlimmen Jobs macht (telefonischer Helldesk für Linux-Zeitschriften), hatte einen besonders schweren Fall dran, der wissen wollte, wo er das Zeichen für eine 'falschrume 3' auf der Tastatur findet. Mein Kollege hat ziemlich lange gerätselt, was der wohl meint.
Schließlich konnte unter beidseitiger Zuhilfenahme des fraglichen Heftes von 2002 (!) herausgefunden werden, das er das kaufmännische Und '&' meinte.

Ich bin ja schon ne Weile dabei, aber man lernt ja immer wieder neu...

Ich habe heute schön den Serverraum übergabefertig gemacht, d.h., Kabel wieder in ihre ursprünglich vorgesehenen Kabelfarben gepresst (gelb - Telefon, grau - lokales Netz, rot - Rindernetz und DMZ, herumvagabundierene Kabel aus dem Verhau rausgefummelt, ISDN-Buchsen sauber gekennzeichnet usw.
Dabei habe ich ein komplettes Dymo-Printdings-Band verbraucht. Helfen wird das trotzdem nicht...

Nun kommt ein Gleichnis:
Der Kollege, der im Projektbereich meine Aufgaben übernehmen wird, ist mehr so ein Elfen-Typ, ich bin mehr der Ogre-Typ.
Will sagen: Ich frage nicht lange, ich stoppe den auf mich zukommenden Ork mit allem, was ich zur Hand habe - das muß nicht besonders waidgerecht sein.
Max dagegen würde niemals mit was anderem als einem elbischen Langbogen auf einen Ork schiessen. Ob sich das in der Praxis bewährt, muß sich zeigen.
Bisher habe ich eher den Eindruck, das es wichtig ist, das der Ork umfällt, und nicht wie.
Andererseits hatte ich anfangs sicher auch noch Hemmungen, die ich nun nicht mehr habe, das wird sich also mit der Zeit geben. :-)

Ich brauche Bewerbungsfotos. Nebenan in unserer angeblichen Hightech-Enklave vagabundiert auch ein Fotograf herum, der sich The Face (Achtung, schwerst javascriptverseucht) nennt. Irgendwie erscheint mir dessen Preisgefüge etwas aus dem Rahmen geraten, aber andererseits sollte ich da vielleicht doch mal vorbei gehen - kost ja erstmal nix.
Okay, morgen. Dann auch mit Hemd und rasiert.

Ansonsten habe ich angefangen, meinen hier in den letzten vier Jahren angeschwemmten Krempel (Bücher und Computerschrott vor allem) wieder nach Hause zu schleppen. Erstaunlich, was sich da so alles ansammelt, ich mußte alleine für meine Fachbücher zwei Regalbretter freiräumen.
Ich habe auch schon davon geträumt, keinen Schlüssel mehr zu haben - seltsamer Traum. Noch eine Woche, dann ist es soweit.

Mal sehen, wie ich das 'feiere'.
Ich glaube, ich werde mich mit den üblichen Verdächtigen am Donnerstag völlig besinnungslos betrinken. Also haltet euch den Termin frei.


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this oerks!

Wegen der Spamseuche wird die angegebene Emailadresse sehr stark gefiltert (und es fehlt das at - sorry) - sie ist von typischen Spam-Domains wie yahoo,hotmail,excite usw. sowie mit syntaktisch und/oder semantisch falschen Emails nicht erreichbar.