Aleks ihm sein Blog home :: kombuese

[ Wir haben noch Hirn hinten im Haus ]

Das ist mein Blog.

Hier gibts, was ich tue, getan habe und vielleicht tun werde. Auch, wenn und weil das total unwichtig für den weiteren Verlauf der Geschichte ist. Viel Spaß damit.

Wer mich möglichst zeitnah erreichen und/oder beschimpfen will, versuche dies per Email (s.u.), per Twitter, auf Facebook oder im ircnet oder suche mich persönlich auf.

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09.12.2011


21:30 Uhr  Bildungsfernsehn - heute: Die Mettpizza


Symbolbild, anderer Schlepper

Auf N3 läuft gerade eine wunderschöne Reportage über Emden, deren Fischer, Schleusenwärter, Orginale und Schlepperfahrer.

Wobei Schlepperfahrer ja ansich schon Orginale sind.
Naja, jedenfalls gibts auf dem Schlepper, auf dem sich N3 eingezeckt hat, die Spezialität Mettpizza.

Man nehme ein tiefes Backblech, fette es leicht, drücke etwa zwei Finger dick Hack (er sagt: Schinkenmett) in die Form und streut dann leicht mit Opfergemüse (das übliche: Pilze 3.Wahl, Zwiebeln, Mais, Paprika,...) ab.

Dann in den Backofen, und etwa 10 Minuten vor fertig satt mit Käse abstreuen.

Legger!

Und dann wird die 'Pizza' von der Besatzung (drei Leute*) weggeatmet. Mahlzeit!

  Diskutieren bei g+

(*) drei Schlepperfahrer: ungefähr drei normale Erwachsene, 2 Kinder.



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05.01.2009


18:07 Uhr  Fish happens!








Okay, wer Fischabschlachtungen wie im Sommer nicht so schätzt, sollte diesen Eintrag überlesen.

Einer meiner perversen Freunde hat mal wieder Hollandse Nieuwe beschafft, und zwar so, wie der Holländer sie an den Großhandel abgibt: Im Fass, und noch nicht essfertig zubereitet (der Fachmann sagt: In Schlorke).

Aber langsam - worum handelt es sich dabei?
Der Holländer, der alte Fischfänger, fängt Hering. Und zwar jungfräulichen beiderlei Geschlechts. (Matjes ... Maatjesharing ... Maagdenharing ... also Mädchenhering, eigentlich Jungfrauenhering. Alles klar? Das heißt nicht jung an Jahren, sondern nur vor der Fortpflanzungszeit des Herings jedes Jahr, so im Mai).

Den haut er als fast kompletten Fisch (Kehlschnitt, Kiemen raus) in Salzlake, in der fermentieren dann die noch vorhandenen Innereien des Herings am Fleisch rum, was man als Reifung bezeichnet und den Fisch unglaublich zart und lecker macht.

Dann führt man so ein Faß nach Duitsland ein, weil es hier eben kaum richtigen Matjes gibt, sondern in der Regel nur 'Matjes nordische Art', also abgepackt im Hupermarkt in Öl, gereift mit Zucker, Salz, Gewürzen.

Wenn man sich dann mit anderen trifft, die auch Fisch mögen, und dann dem noch nicht essfertigen Fisch ans Leder will, gibt es nebenstehend abgebildete Sauerei.

Ja, die Viecher sind gefroren (ein Muss wegen der Nematoden-Gefahr). Also bricht man diese aus der Eis-Schlorke (Salzlake mit Fermentationsresten... - lecker), und dann muß man sie eben so auseinander bauen, so daß die leckeren Filets übrig bleiben und die Haut, Köppe, Innereien und soweiter abwandern.

Dazu gibts ganz fein gehackte Zwiebeln und fertig (wenn man ihn als Hauptmahlzeit will, dann evtl. noch Kartoffeln).

Leider stinkt der Schlachtplatz dann noch mehrere Tage fies nach Fisch, so fies, daß wir zwei Tage später nur noch begrenzt Lust auf eine neue Sauerei hatten.


Wie immer - klick auf die Bilder vergrößert.


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27.01.2006


11:05 Uhr  Was ist grün und wird dann rot?


Nein, keine Ampel. Es war der Frosch im Mixer.

Den Mixer hab ich jetzt, ich brauche also nur noch den Frosch, weil das da im Mixer popelgrün wird. Etwas besser wurde es nach der Zugabe von O-Saft und Milch. Farblich immer noch nicht appart, aber lecker.

Zum Mixer gehören auch ein Eiskracher, ein Schneebesen und zwei weitere Gefäße, deren Sinn ich noch nicht endgültig erfasst habe.

Ein Quantensprung in meiner Küchentechnik, hatte ich doch bisher einen Handmixer von Rudis Resterampe mit in hochviskosen Teigen deutlichem Elektrogeruch und schwieriger Handhabung in dünnflüssigem Mixgut (aber meine Küche ist ja im Arbeitsbereich einmal rundrum gefliest). Der neue Mixer hat ne Turbo-Taste, wie uralte PC-Gehäuse, leider ohne MHz-Anzeige. Klingt aber bei Betätigung nicht unähnlich.

Die neckischen Pinguine sind übrigens Salz- und Pfefferstreuer, meine Verwandschaft weiß ja, daß ich 'irgendwas mit Pinguinprogrammen mache'.


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02.01.2006


13:07 Uhr  Bauanleitung WinternachtsOrangenEierPunschGrog


Man nehme:

  • einen delikaten, braunen Rum
  • O-Saft oder O-Nektar
  • Zucker
  • Eier
  • Nelken
  • Zimt (Stangen oder Pulver)
  • ein paar ungespritzte Orangen

Dort oben stehen absichtlich keine Mengenangaben, das ist alles sehr fliessend und die Bestandteile verschieben sich im Laufe des Abends sowieso, besonders wenn man pUnk dabei hat...

Okay, Ihr wollt trotzdem ne genaue Anleitung? Dann startet Ihr mit den folgenden Mengen (sollte für die ersten 6-7 Tassen reichen):

  1. 1 Liter O-Nektar (oder bei richtigem O-Saft eben 500ml O-Saft und genauso viel Wasser) mit 10-15 Gewürznelken und ordentlich Zimt zum Kochen bringen. Den Zimt am besten erst einpudern, wenns schön blubbert.
  2. Währenddessen vier Eier trennen, die Eigelbe mit einem Mixdings in einem mindestens 1,5 Liter fassenden Topf schön schaumig schlagen, vorsichtig Zucker hinzugeben, bis es eine feste, klebrige Masse gibt (ich denke, so ungefähr drei, vier Esslöffel).
  3. Orangenschale abreiben, in den O-Saft geben (die Orangen selbst können auch gern mit rein, zerkleinert).
  4. Unter vorsichtigem Rühren den gerade nicht mehr kochenden O-Saft in kleinen Schlucken zu der Zuckereimasse geben, rühren, rühren, bis alles im Topf ist.
    Profis giessen durch ein grobmaschiges Sieb, um die Nelken und eventuelle Zimtstangen auszufiltern, aber das ist die Mädchenversion.
  5. Tassen aufbauen, in jede Mug einen Finger breit Rum geben, mit dem Eierosaftgepansche aufgiesen, einmal umrühren.

Ab mit der dampfenden Mug ans Feuer, entspannt trinken und geniessen - lecker, lecker Weihnachtsdingdong.
Caveats:

  • Rum nicht mit erhitzen, sonst törnts nicht.
  • Umrühren nicht vergessen, sonst wird das Ende ein bitteres.
  • heiß.
  • möglichst keine Nelken schlucken oder zerkauen.
  • bei angemessener Dosierung ist das auch was für Alk-Nichtmöger, also lieber erstmal vorsichtig mit dem Rum.
  • Wenn man unangemessen bis unvorsichtig dosiert, gongt es sofort und ordentlich.

Obwohl ich über die Silvesternacht ungefähr einige davon und auch was Bier hatte, ging es mir am Neujahrsmorgen hervorragend. Auch ansonsten war das mal wieder ein sehr schönes, im wesentlichen ruhiges Silvester mit netten Menschen, gepflegtem Feuer und gutem, reichlichem Essen. Und ein bißchen schmuddelig wars auch (Ich meine das Wetter, Ihr Ferkel!)


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10.01.2005


11:20 Uhr  Es gibt Reis, Baby.


Am Freitag abend gab es den ersten Ernstfall für mein asiatisches Kochbuch.

Am nachmittag hatte ich dank Herrn Montags Tipp Asia-Mekong am Alexanderplatz geplündert. Dort gab es im Gegensatz zum kleinen Inder in der Schlesischen Straße eigentlich alles, was man nicht genau wissen will, auch 100jährige Eier - Fischpaste (sieht so ein bißchen aus wie in der Pathologie - Fisch im Glas im Glibber), etwa 45 Sorten Glasnudeln und so weiter und so fort.

Im Kochbuch steht 4 rote Chilischoten - wattdennu? Bei Mekong gibts 4 Sorten rote Chilischoten. Das Personal ist sehr nett: Ja, lie lind alle schalf - gnihihihi. Dielel hiel nilch sol, abel dielel noch schälfel hihihi. Hmm. Nur leicht überfordert nehme ich die vielen kleinen - die kann man vielleicht besser dosieren. DIe Fischsosse finde ich auch erst nach einigem Ekel - Fischsosse, und nicht Fischpaste. Der Unterschied? Fischpaste siehe oben. Fischsosse ist anscheinend durchgedrehte, gefilterte flüssige Sardelle.

Mit einer ziemlich vollen Tasche mit Beute nachhause - ein paar Sachen kenne ich gar nicht, zum Beispiel Galgant (so eine Art Ingwer für Erwachsene) - und ich muß mich beeilen, bekomme Besuch. Nico gibt mir den Tipp, die gerade gekauften Shikanse-Pilze mal gleich einzuweichen - wäre ich nie drauf gekommen.

Es wird Tom Yam Gung (süßsaure Garnelensuppe auf thailändische Art) und hinterher in Teig ausgebackenen Fisch mit Reis und Gemüse geben. hmm. Ich sabbere mich gerade - also beim Gedanken daran, obwohl ich es schon gegessen habe.

Erstmal alles auf dem Tisch aufbauen und ansehen. Schön siehts aus.

Inzwischen sind alle Versuchskanninchen (Nico, Birgitt und Leila) eingetrudelt - dann kann es ja los gehen. Das Problem beim Wokken ist, das es, wenn der Wok erstmal heiß ist, tierisch schnell gehen muß. D.h., man kann nicht erst während das erste Dingsbums im Wok brennt, den Rest zuschneiden, schälen usw, sondern muß sich das vorher alles zurecht legen. Die Garnelenpanzer, mit denen ein Garnelengrundgeschmack erzeugt werden soll, stinken wie schon sehr, sehr lange tot. Zusammen mit Zitronengras wird es schnell besser.

Mir ist immer noch unklar, wieviel Chili daran kann, ohne das mein Besuch sofort stirbt. Ich schneide eine einzelne Schote auf, und lecke am Messer, mit dem ich sie aufgeschnitten habe. Ich beschließe spontan, daß eine - und zwar ohne die Kerne - sicher ausreicht, um die notwendige Schärfe zu erzeugen. Der Rest des Abends muß dann eben ohne Abzuschmecken durch den Koch laufen - da kann man nix machen. Ne wirklich gute Empfehlung, und ich habe noch 20 Stück (Packungsgröße) übrig.

Die Suppe ist die Wucht, auch von der Menge her genau richtig. Nach einer kurzen Pause kümmere ich mich um den Hauptgang. Bei der Prüfung, ob das Fett schon heiß genug ist (mit einem winzigen Tröpfchen Wasser) brodelt es gewaltig. Nico kommt gucken, was los ist. Etwas übermütig fritieren wir gemeinsam nicht nur den Fisch, sondern einiges Gemüse gleich mit.

Leider habe ich keinen Mörser, um die für den Dipp notwendigen Zutaten (Ingwer, Koriander, Knoblauch, Sojasauce) gemeinsam zuvermatschen. Ich brauche einen Mörser.

Trotzdem gibt es ein sehr sehr leckeres Essen - mitsamt dem Salat von Nico. Alle räkeln sich pappsatt bis komplett gemästet auf den Sofas - die eigentlich noch vorgesehenen gebackenen Bananen lassen wir einfach weg.

Gestern waren wir dann etwas in der Stadt unterwegs - das Denkmal für die ermordeten Juden Europas ist fast fertig und mich wurmt es ziemlich (abgesehen von der monumentalen Häßlichkeit), das andere, weniger gut durch Lobbygruppen vertretene Opfer der Nazis wieder mal nicht vertreten sind. Birgitt ist seit zwei Jahren nicht mehr in Berlin gewesen, seitdem hat sich einiges getan.

Gestern abend gabs wieder asiatisch - es war einfach zu viel frisches Zeug übrig. :-)

Heute waren wir auf dem Trödelmarkt am 17.Juni - und hinterher auf dem benachbarten Kunstgewerbemarkt. Der Trödelmarkt ist groß - so groß, daß Preisabsprachen scheinbar nicht mehr möglich sind. Leila findet eine brauchbare Mühle mit verstellbarem Mahlwerk, ich finde nüscht brauchbares - alle vorhandenen Mörser sind aus Messing und nicht aus Steingut.

Auf dem Kunstgewerbemarkt gibt es teuren und angeblich künstlerischen Schnickschnack, wie zum Beispiel Tagebücher. "Na, wissen Sie, diese Bücher importieren wir direkt aus Bali" - ist klar, Cheff. Dann wollen wir sie noch lieber kaufen, mit Kinderblut dran und so. Auch sonst ist alles sehr künstlerisch - zum Glück können Birgitt und Leila ihren Kaufrausch dann doch noch relativ preisgünstig befriedigen - mit Stoffschläuchen, genannt Pulswärmer. Mir war nicht klar, wie ich bisher ohne überleben konnte.

Jaja, die Fotos sind alle verwackelt - es war dunkel und Sturm und 1/8 Sekunde aus der Hand ist schwierig.


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06.01.2005


10:39 Uhr  don't worry - take curry


Gestern sind meine bei Amazonk bestellten Idioten-Kochbücher eingetroffen.

Ich habe mir dann gestern abend die Bilder (schöne Bilder) und die Rezepte (*sabber*) bei einer Flasche Wein reingeholfen. Wenn man Kochbücher liest, sollte man dringend vorher satt sein, sonst wird das ganz, ganz schwierig.

Gut: Die Bücher scheuen sich nicht davor, auch grundlegende Tätigkeiten (wie bedient man eine Bratpfanne, mit welchen Kartoffeln macht man was, wo im Kühlschrank bewahrt man was am besten auf) ausführlich genug zu beschreiben, das es auch bei planlosen Menschen wie mir hängen bleibt.

Schlecht: Mir fällt auf, das es in meiner Anfängerküche ein paar anscheinend essentielle Dinge nicht gibt, z.B. eine Pfeffermühle und ein richtiges[tm] Messer. Das kostet alles wieder... Abgesehen davon bin ich mit meinen Messerchen bisher gut zurecht gekommen, eine Pfeffermühle anzuschaffen, sehe ich gerade noch ein.

Gestern habe ich zum ersten Mal online Bilder von Digitalfotos bestellt (bei dm-Digi-Foto. Mal gespannt, ob das was wird. *klicker* Hmm. Die haben Sendungsverfolgung, wie kewl: 'Ihr Auftrag ist am 05.01.2005 in unserem Labor eingegangen und wird derzeit bearbeitet'

Das könnte man jetzt mit Kackstation verbinden, aber ich will mal mein Glück nicht überstrapazieren.


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this oerks!

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