Aleks ihm sein Blog

[ Wir haben noch Hirn hinten im Haus ]

Das ist mein Blog.

Hier gibts, was ich tue, getan habe und vielleicht tun werde. Auch, wenn und weil das total unwichtig für den weiteren Verlauf der Geschichte ist. Viel Spaß damit.

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28.01.2008


22:21 Uhr  Jahreswechsel und Greifzüge


Ich bin gerade etwas schreibfaul, sorry dafür. Zum Jahreswechsel war ich wiedermal in Stralsund, um zuerst mit dem örtlichen Häuptling der Pyromanen und ein paar anderen Nebenerwerbspyroman(innen) ein kleines Feuerchen in schöner Kulisse zu machen, und dann die erste Woche des Jahres auf Hidden Sea zu verbringen.

Das mit dem Feuer war gut organisiert, es war bei Holzsammeln hell, es gab trockenes Holz, und niemand hätte uns im Zweifel geglaubt, daß wir den Haufen nur anzünden wollen, es sah eher nach streng traditionellem Blockhüttenbau aus.

Dann erstmal essen, trinken, wieder hinfahren, anzünden und abwarten. Alles super, besonders das Abbrennen von Handfackeln unter Wasser ist sehr sehenswert - das brodelt und leuchtet wie das Höllenfeuer.

Dann - am nächsten Tag - war ich nicht so ganz ausgelastet und mußte mal wieder cachen gehen (also dieses Finden von Plastikdosen mit Hilfe von milliardendollarteurer Satellitentechnik). Ich hab mir (unter anderem) das blaue Band gegönnt, und mich dabei mit meinem treuen Astra-Boliden mal so richtig festgefahren. Genauer: Ich sah, das es nicht weiter ging und hab angehalten. Kein Rad hat mehr gedreht, trotzdem ist die Karre einfach langsam weiter abwärts, etwa noch 1,5 Meter weiter in ein Schlammloch gerutscht und mit einem satt schmatzenden Geräuch in Endposition gegangen.

Ohne die Hilfe der telefonisch herbeigerufenen Feuerteufel wäre ich da wohl auch mit klassischen Methoden wie Ausgraben, Wagenheber usw. nicht mehr rausgekommen, selbst das Abschleppen mit einem anderen Auto ging gar nicht. Geholfen hat uns letztlich die Existenz von LKW-Spanngurten, die zwar nur etwa 35cm Hub bis Rolle voll haben, aber mit Zwischensichern und immer wieder Neuanspannen konnten wir die Karre dann mit einem saugenden Geräusch aus dem Schlammloch befreien, und ich konnte dochnoch meinen doofen Cache heben.

Zurück am Computer habe ich mich dann erstmal über Gegenmaßnahmen informiert (nein, Auto stehen lassen gehört nicht dazu, das war kein illegaler Weg; ebenso wenig geeignetes Auto kaufen (obwohl - hmm...)). Schon eher sowas: Greifzug T508 (übrigens der mit Abstand schlechteste Webshop im Style der späten 90iger unter der Sonne, aber kompetente Leute im Laden). Okay, etwas teuer und ohne Seil etwas nutzlos. Also eher Greifzug Jockey 500kg oder zumindest sowas Seilzug 4T.

Zum Glück für meine Finanzen konnte ich dann doch nicht gleich was bestellen und wir sind dann doch erstmal weiter gefahren, und haben uns auf Hidden Sea einquartiert. Schön, so im Winter, nicht so viel los. Allerdings bei Ostwind wirklich brutal kalt.

So kalt, daß es der Bodden zwischen Hiddensee und Rügen innerhalb von wenigen Tagen zugefroren ist, der Retter hatte schon früher Pause.

Wir haben uns die Tage meist mit über die Insel wanken beschäftigt, und dabei ausgiebig die Klippen im Norden (voller Sanddorn und dem Leuchtturm) und die Mitte der Insel (voller Heidelandschaft) erkundet.

Wir haben in Vitte gewohnt, und sind wegen der Temperaturen und des wirklich beißenden Windes nicht bis tief in den Süden der Insel vorgedrungen. Auf der Westseite war durch den ablandigen Wind kaum Eis.

Unsere Fähre zurück nach Rügen war an diesem Tag die letzte, die wegen des Eisganges nach dem regulären Fahrplan fuhr, und selbst diese hat sich einmal festgefahren - zu unserer Freude und dem genervten Aufseufzen aller anderen Mitfahrer.

Schöner, entspannter und entspannender, günstiger (wir waren wirklich sehr einfach untergebracht) Kurzurlaub.

Das Thema Auto ohne Hilfe aus dem Dreck ziehen habe ich noch mal ausführlich mit Nils (Eigner eines Autos, mit dem man erst jenseits der Stelle stecken bleibt, wo das Seil des Abschleppwagens gerade noch so hinkommt - ein großer, aber meist unterschätzter Spaßvorteil von Allradautos) diskutiert. Eigentlich ist das alles viel zu teuer, bzw. die letzte Lösung gleichzeitig noch viel zu schlecht und viel fingeraua. Eigentlich will man ne Talje (also einen Flaschenzug) mit extrem reckarmen Tauwerk und einer Stoppvorrichtung. Aber sowas scheint es nicht zu geben. Vielleicht doch lieber einen Kettenzug und ein paar vernünftige Gurte? Kettenzüge kann man ja immer mal gebrauchen, nöch? Ne Lösung hab ich noch nicht dafür.

Google maps link: Feuerstelle
Google maps link: Klippen
Google maps link: LT Dornbusch
Google maps link: Heide
Google maps link: Festfahrversuch

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11.01.2008


11:03 Uhr  Guckst Du, bin isch auf Tagesschau!


Web2.0 ist Internet zum Mitmachen. Jeder kann Filme einstellen, wie er z.B. das Klassenopfer aus dem Schulklo trinken läßt - gefilmt mit dem eigenen Multimedia-Handy.

Doch so richtig schockt das keinen mehr (eh, bin isch bei Youtube / Jackass / Porntube / doofe Community 3.0, hab isch krasses Video, weißt du!) und man ist ja lernfähig - besonders brutale Videos werden aus dem Medium der Selbstberichterstattung herausgehoben und auch gern mal bei der Tagessschau und latürnich Action Newz gezeigt, und das gleich noch dreißig mal, in Zeitlupe, mit Ausschnittvergrößerung, Kommentar von einem MdB dabei und alles mit Soße und scharf. Mehr Aufmerksamkeit geht kaum.

Als ich noch Taxe gefahren bin, hatte man bereits gelernt, tunlichst keine Berichte von Taxiüberfällen in die Presse gelangen zu lassen, weil das (wenn es doch passiert ist) immer zu einem unmittelbaren Anstieg der (dazu noch extrem diletantisch und damit wirklich gefährlichen) Überfall(versuch)e geführt hat.

Scheint hier ähnlich zu sein. Entweder es finden die sowieso permanent stattfindenen Übergriffe ne größere Aufmerksamkeit in der sensibilisierten (haha, Koch verliert seine Mehrheit und es ist Wahlkampf) Presse und damit Öffentlichkeit, oder es gibt tätsächlich Idioten, denen der Thrill bei youtube & Co nicht mehr hoch genug ist.

Damit wird die Tagesschau zur Oskar-Nominierung für Gewaltvideos, nur noch getoppt von der Behandlung in öffentlich rechtlichen Talkshows und der darüber geifernd hinterher berichtenden Springer-Presse.

Anstatt sich mal mit den Ursachen zu beschäftigen, und dem gewaltigen Schrei nach Aufmerksamkeit mal ernsthaft nachzukommen, wird mal wieder die Angst vor allem Nichtdeutschen (weil deutsche Männer verhauen keine Frauen, Kinder, Renter, andere nicht satisfaktionsfähige - noch nie vorgekommen, begehen auch sonst keine Verbrechen im gezeichneten Rahmen, nene) geschürt und als Problem ausgemacht.

Koch, Du Geistigesbranstifter$beleidigung - wenn Du mal keinen Personenschutz mehr hast, wirst Du lernen, wie sich die von Dir geschürte Angst am eigenen Leib anfühlt. Roland, wir wissen wo dein Auto steht - fahr Bus und Bahn, fahr Bus und Bahn!

Heute mal ohne weiterführende Links. Führt ja alles zu nix.


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this oerks!

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