Aleks ihm sein Blog

[ Wir haben noch Hirn hinten im Haus ]

Das ist mein Blog.

Hier gibts, was ich tue, getan habe und vielleicht tun werde. Auch, wenn und weil das total unwichtig für den weiteren Verlauf der Geschichte ist. Viel Spaß damit.

Wer mich möglichst zeitnah erreichen und/oder beschimpfen will, versuche dies per Email (s.u.), per Twitter, auf Facebook oder im ircnet oder suche mich persönlich auf.

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26.04.2007


20:03 Uhr  SeisMac - Erschütterungen hautnah erleben


Auch schon mal gedacht, aber nicht ganz sicher gewesen: I felt a great disturbance in the Force, as if millions of voices cried out in terror and were suddenly silenced?
Dagegen gibt es jetzt zumindest für Macuser (ab PowerMac) eine praktische Hilfe: SeisMac - damit kann man nun feststellen, wer mehr auf den Tisch haut, Kunde oder Cheffe.

Unbedingt installieren, und die U-Bahn vor dem Haus, den Bodenverdichter auf der Baustelle, die entgegenkommende Welle des Schleppers, den übergewichtigen Kollegen, wenn er sich auf den Stuhl plumsen läßt, detektieren.

Eine viel bessere Möglichkeit, den sudden motion sensor zu nutzen, als mit Spielkram, Alarmgenerve oder plumper Angeberei. Gültig und wichtig ist höchstens noch MacSabber.


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22.04.2007


17:55 Uhr  Taufe einer Diva


Es war riefenstahlig angekündigt und auch am passenden Termin - eigentlich wollte ich mir das gar nicht geben - aber Jo überzeugte mich, daß man an dieser Veranstaltung von Wasserseite aus teilnehmen muß.

Also fuhren wir mit Tremor rechtzeitig los, um uns das angekündigte weltgrößte Lichtspektakel mit einer Taufzeremonie direkt aus der Weltraumforschung und Beteiligung aller ach so kreuzfahrtgeilen Hamburger zu geben.

Wie es sich für eine Diva gehört, war das Wetter eher kühl (nicht für die Jahreszeit, aber im Vergleich zu einer Woche davor, ich hatte Sonnenbrand auf den Füßen) und bedeckt (was sich als gut für die Show erwiess) und es ging mit Verspätung los.

Wie auch zum letzten Besuch der QM 2 war wieder alles auf dem Wasser, was irgendwie schwamm und mit (mindestens) einem Nothafenpatent gefahren werden konnte. Unterschied zur QM 2: Die Diva ist erwiesenermaßen potthäßlich, von irgendwelchen Kiffern häßlich angemalt und eben nur ein schwimmernder ClubMed und eben genau kein Liner - der häßliche Kasten hat einfach keinen Stil.

Um diesen Mißstand auszugleichen, hat man von Aida mal keine Kosten und Mühen für eine große PR-Aktion gescheut und sämtliche Hamburger Barkassen juckig gemacht, die Lampen vom 'blue goal' wieder hervorgekramt und an die o.g. Barkassen genagelt, hunderte Wackellampen auf die Aida Diva gespaxt und sich dazu eine 'Choreographie' mit Feuerwerk ausgedacht. Besonders die Zweitverwertung der Blaulichter finde ich sehr gut gelungen. Das sollte man so lassen.

Die gleich mit Verspätung begonne Veranstaltung verdankt man sicher der bei allen Hafenkennern Heiterkeit auslösenden Idee, zu versuchen die ausgeprägt individualistischen Barkassenführer dazu zu bekommen, in einer Art Formation vor der Diva herzufahren. Das Gezeter über den Paradenorganisationsfunkkanal des Oberparadenfrühstücksdirektors und die Antworten der Barkassenführer waren allerdings die Reise wert und ich hab wieder viele neue Beleidigungen gelernt, die ich gerne in meinem Wortschatz behalten möchte - Sag mal, warst Du früher mal Bremser auf nem Karusell oder kannst Du einfach nicht fahren? ist dabei noch ein fast zärtliches Kompliment.

Währenddessen hat die Diva dann mal ihre Lichtanlage durchgefahren - ich wäre beinahe erblindet. Auf dem Foto kommt das nicht so gut rüber, weil auch die Kamera panisch abgeblendet hat vor soviel Licht. Gleichzeitig bestand sicherlich auch die Gefahr einer spontanen Landung von Verkehrsflugzeugen - angelockt durch soviel Licht.

Die Fotos sind übrigens von Jo, dem ich hohen Respekt dafür zolle, auf dem kabbeligen Wasser und in der Dunkelheit doch sehr viele brauchbare Bilder produziert zu haben.

Das Feuerwerk war auch ziemlich beeindruckend - nicht weil es so ein umwerfendes Feuerwerk war, sondern weil große Teile davon genau über uns stattfanden und ich mich sehr auf die umhertreibenden anderen Gaffer konzentrieren mußte.
Der ganze Event aus Sicht der GL-Kamera - nur hier ahnt man was von der Barkassenformation und dem Gedränge auf dem Wasser.

Insgesamt ne witzige Veranstaltung, auch wenn wir von der eigentlichen Show nix mitbekommen haben (wohl viele Menschen auf den Landungsbrücken auch nicht), aber das Krakele aufm Funk war die ganze Sache sicher wert.


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11.04.2007


00:25 Uhr  Handytests beim Wassersport


Ich habe heute das dritte Handy im Zuge der Ausübung von Wassersport vernichtet. Dabei steht der Punktestand nun 2:1 für Segelschiffe (oder gegen Motorboote), genauer 2:1 Nobile gegen Tremor.

Wie konnte das nun wieder passieren? Wir (die Nobiletiere) machen Nobile gerade fitt für den näxten Sommer, und dabei ist mir das Handy bei einem Anruf in die Maschinenraumbilge geplumst.
Die Maschinenraumbilge ist der 'Keller' im Maschinenraum, dort sammeln sich Öl, Wasser, Froschblut (grünes Frostschutzmittel), Schlumpfblut (blaues ...), Übergeim und Ekelpeek. Dieses leckere Gemisch wird regelmäßig entsorgt - bei uns auch immer zum Ende des Winters - bei Einstellungs- und Wartungsarbeiten an den Maschinen tropft gerne mal was nach unten. Weil nun der Ende des Winters ansteht - beziehungsweise der Beginn der Saison - ist der Füllstand der Bilge ziemlich am Maximum - optimal für eine Handyversenkung.

Leider haben wir es trotz sofortiger Einleitung von SAR-Operationen (Search And Rescue) dem Bilgengott überlassen müssen - wir haben es weder orten noch bergen können, trotz hochleistungsfähigem Spezialwerkzeug (u.a. Grillzange) und abtauchen bis zum Ellenbogen in die fiese Pampe war da nix zu machen.

Morgen kommt der Entöler, und je nach Größe seines Rüssels verdaut dieser eigentlich alles bis zum 19er Ringschlüssel - das Handy wird es dann wohl auch entgültig erwischen.

Wer mich also die nächsten Tage erreichen will, versuche dies weder per Handy, noch per Email - ich hab nämlich vorerst auch kein Internet (mehr).

Ansonsten haben wir seit langem mal wieder das Stahldeck komplett entrostet und dann neu gemalt, und viele weitere Arbeiten am Schiff ausgeführt.

Nobile ist wie ein Bundeswehr-Tornado - 20 Stunden Wartung und Pflege auf eine Stunde Segeln.
Wo ich gerade am Jammern bin, mein eigenes Handyvernichtungsboot ist auch wieder im Wasser (es war jetzt zwei Wochen draußen, für die Vernichtung meiner gesamten Winterersparnisse und zum Auftrag neuen Unterwasseranstriches), die Saison kann also beginnen.


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