Aleks ihm sein Blog

[ Wir haben noch Hirn hinten im Haus ]

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24.08.2005


23:35 Uhr  Dachdeckereien


Gerade wieder mal Tim Taylor und Al Borland in 'Hört mal wer da hämmert' gesehen und spontane Erinnerung an das letzte Wochenende bekommen.
Tim hat mit etwas herumgespielt, was wir Sonntag dringend gebraucht hätten - einen richtigen Tacker - für Männer - gruuuunz.

Ein Spezial-Einbaukommando der Nobilecrew ist in der guten Stube Potsdams eingefallen, um die ewige Baustelle vom Punk und seinen Mitwohnies ein wenig weiter voranzutreiben.
Durch die Verteilung von parallelen Baustellen über das gesamte Haus verteilt sich logischerweise auch der Dreck schön über das ganze Haus - ein bewohntes Haus, wohlgemerkt. Und wer will den schon jahrelang im Dreck wohnen? Wir mußten also was tun.
Unsere Hauptaufgabe am Samstag war es, das Dach möglichst weit fertig zu decken. Der Dachstuhl wurde vorher mit Hilfe von wandernden Gesellen (ob das nur Freiheits-Brüder waren, weiß ich nicht) neu gebaut, die meisten Arbeiten machen die Hausbewohner jedoch ohne externe Profi-Hilfe, dadurch dauert das ganze auch schon ewig, kein Wunder wenn man tagsüber zur Uni, Arbeit oder Schule geht.

Okay, Dachdecken.
Das war ungefähr so, wie ich mir das vorgestellt habe - kein Schatten, geile Hitzereflektionen von den bereits gedeckten Teilen des Daches, schwere Biberschwänze, Puzzle-Arbeiten an den Stellen, wo keine kompletten Ziegel hinpassen und meine Klompen sind irgendwie nicht so ganz das richtige Schuhwerk für den steileren Teil des Daches.
Nicht vorgestellt hatte ich mir den Dreck, der sich ergibt, wenn man Dachziegel mit der Flex für die Frickelstellen passend macht.
Eine wahnsinnige Sauerei, die FlexerInnen sahen wie direkt aus einem roten Sandsturm entsprungen aus, alle anderen hatten das Zeug aber auch in allen Körperöffnungen.

Neben dem Ziegeln waren andere damit beschäftigt, die Bleche rund um Fenster, Schornsteine und so weiter zu löten, und noch einiges anderes mehr.

Ziegel werden irgendwie schwerer, wenn man den 25. oder 26. in der Hand hatte, ebenso die Flex. Komisch.

Am Abend kommt pünktlich zum Arbeitsende (wir sind bereits beim Aufräumen und machen schon 15 Minuten keinen Lärm mehr) die Schmiere vorbei und will den Verantwortlichen sofort sprechen. Hmm. Normalerweise sagen die Nachbarn bescheid, bevor sie die Trachtengruppe bestellen - irgendwie müssen die Flexe an diesem Samstag wirklich laut gewesen sein.
Die beiden Ordnungshüter verziehen sich aber schnell wieder, als sie verstehen, daß wir wirklich nur noch aufräumen.

Rechtschaffen fertig setzen wir uns hinter den Gitterbauzaun vor das Haus auf die Strasse - da das Haus mitten in der von Touris verseuchten Zone steht, gibts auch immer gut was zu sehen und (unabhängig von den Touris) was leckeres zu essen.

Wir beschliessen, noch baden zu gehen - der Dreck muß runter.
Zum Glück hat Potsdam ein paar besondere Features, z.B. unterirdische Altglascontainer mit VA-Einwurfstutzen (aber das ist eine andere Geschichte) und auch ziemlich viele Seen, auch mitten in der Stadt. Diese gehören zum Teil zu Weltkulturerbe-Parklandschaften oder so, jedenfalls werden sie von Parkwächtern bewacht und das Baden ist dort latürnich verboten, aber am Samstag stört uns dabei keiner.
Am Sonntag haben wir direkt unter dem Dach weiter gemacht, vor allem, weil das leiser ist, als Ziegel schneiden.
Genauer: Dämmwolle (immerhin ein Naturprodukt und nicht diese Glaswolle-Scheisse) zuschneiden und zwischen die Dachsparen drücken, dann die Dampfsperrfolie drauftakern (da käme jetzt der Druckluftnagler von Tim ins Spiel) und diese abtapen.

Hört sich nicht so schlimm an, nich?
Der Staub, der von geschnittenen Flachsmatten in die Luft wirbelt, und sich überall im verschwitzen Gesicht und so weiter festsetzt, ist subjektiv deutlich unangenehmer als der Ziegelstaub, weil er juckt. Und wärmer ist es unter dem Dach auch.
Wir haben nicht genug Tackernadeln, und auch nur einen Tacker. Der zweite, der kurzfristig auftaucht, fällt leider nach einer geringfügigen Fehlfunktion einem Beil-Angriff zum Opfer. Trotzdem metert es ziemlich.

Zum Mittag können wir einen schönen Blechunfall begaffen, direkt vor der Haustür. Billiger Blechunfall, schön ein (flasch) geparktes Touri-Auto übersehen. In Potsdam bekommt man ech ne gute Pausenunterhaltung geboten.
Abends kommt irgendjemand und kocht für uns, wir gehen auch wieder schwimmen, diesmal mit Parkwächtern, aber sie verhalten sich friedlich und lassen uns zuende baden und trinken.

Schönes, anstrengendes Wochenende.
Wir müssen wohl noch mal wieder kommen.


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14:21 Uhr  Hohlspiegel


SPON: Voralberg: Der Verkehr kam zum Erliegen.

Danke, SPON.

Da fragt man sich, wie lange die Jungs da an dem Satz geschraubt haben, bis er so perfekt war.
Oder doch nur ein Versehen?

Glaub ich nicht.


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