Aleks ihm sein Blog

[ Wir haben noch Hirn hinten im Haus ]

Das ist mein Blog.

Hier gibts, was ich tue, getan habe und vielleicht tun werde. Auch, wenn und weil das total unwichtig für den weiteren Verlauf der Geschichte ist. Viel Spaß damit.

Wer mich möglichst zeitnah erreichen und/oder beschimpfen will, versuche dies per Email (s.u.), per Twitter, auf Facebook oder im ircnet oder suche mich persönlich auf.

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29.09.2002


21:18 Uhr  Sonntag ist ein guter Tag, um...


  • den idiotischen ostzonalen Arsch rechts unter mir (wohnend) und sein stinkendes vierbeiniges Scheisshaus mal richtig anzuschreien. Höhö. Der Hund beißt gerne mal jemanden (ein großer Schäferhund mit Hüftdingenskirchen), aber ich war so laut, daß er sich auf den Boden geduckt hat. Die Frage ist, ob der Köter oder sein schmieriges Herrchen mehr stinkt.
  • in Ruhe die Ansätze von Mysql zu kapieren. Jo, Mysql für Dummies gelesen, das ist echt gut und fängt wirklich vorn an, läßt Ballast weg, so daß es selbst Computerkrüppel wie ich es schaffen, eine funktionierende Datenbank (und jetzt kommts eigentlich erst) mit selbstgestricktem php-html-Frontend zusammenzubasteln. Das Ding fängt sogar die Fehler ab, die ich mir bisher ausgedacht habe. Wenn ich das Änderungsformular noch von post auf get (oder wie das heißt) bekomme, ist alles gut. Nu lese ich Mysql von Kofler. Wenn das so gut ist, wie sein Linux-Buch, dürft Ihr mich in ungefähr 2 Jahren Mysqlmeister nennen.
  • aufzuräumen. Jaaaa, unglaublich.
  • einen wirklich guten Ouberginen-Schafkäse-Auflauf zu machen.
  • mit der neuen, aber total albernen Webcam rumzuspielen.

Der Rythmus ist mit minütlich noch zu kurz, aber als Film abgespielt gibt der Himmel ein geiles Farbspiel ab. Leider überzeichnet der Chip im Dunklen brutal. Siehe http://buug.de/~aleks/bilder/webcam/

Leute, wenn Ihr ne Webcam haben wollt, lest erst den Test in der c't 8/2002, und dann geht los. Kauft keine billige Phillips, weil da ist kein Philips drin, und dafür gibts dann keinen Treiber, der unter Linux in Farbe läuft. Die Bilder auf der Webseite oben sind mit einer teuren Philips gemacht: Type 740 bzw. Pro.

Das reicht ja wohl erstmal.

Und ich hoffe, der Unterhauser ('wohnen' nennt man das ja wohl erst bei höher entwickelten Lebensformen) hat kapiert, daß seine Dreckstöhle die Pupillen auf unendlich dreht, wenn sie mich oder einen anderen Hausbewohner auch nur noch mal anschnüffelt.


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22.09.2002


15:05 Uhr  Wahltag


So, heute ist der Tag, an dem mal wieder seid vier Jahren der sogenannte Bundestagswal aufgetaucht ist, und seinen ekligen Spund durch die Stadt trägt.

Abgesehen davon, das es natürlich pisst wie die Seuche (Hallo Sachsen, noch da?), ist es kalt draußen. Ideale Bedingungen also, um gar nicht erst hinzugehen, und seine Bürgerpflicht Bürgerpflicht sein zu lassen.

Egal. Wenigstens wird man ab morgen nicht mehr auf offener Straße von sabbernden Neukommunisten, in engen Plastikanzügen schwitzenden Christenmenschen angeblöckt, ob ich schon meine Wahl getroffen hätte. UND WENN NICHT? WAS GEHT ES DICH AN; ARSCHLOCH!

Die Wahl ist ja zum Glück immer noch geheim.

Letztlich scheint das - ähnlich wie die Dingsbumsflut - auch nur ein Rettungsprogramm für eigentlich längst kaputte Privatsender zu sein, Umfragen bis der Arzt kommt.

Naja, ich gehe also wählen, Wahlkreis 437. Trotz Regen, jawohl! Was mich erwartet, ist schon irgendwie grob.

Es wundert auch nicht mehr, wie die Berliner SchülerInnen (jo, politisch korrekt heute mit großem Sitzpinkler-I) bei der Pisa-Studie abgeschnitten haben. Ein marodes Ex-Gebäude grinst mich aus leeren Fensterhöhlen an. Komischerweise steht an dem Gebäude weder was von 'Helmbaustelle' noch ist der 'Zutritt verboten - Baustelle' (und dann etwas kleiner: Eltern haften für ihre Kinder). Nein, das ist ne ganz normale Schule, ein Gymnasium noch dazu.

Vorsichtig strapst die Oma, die mit mir durch den Haupteingang rein ist, durch den Schutt. Trotzlos, das ganze, alt, verbraucht. Verkackte Bilder an den Wänden.

/me detex: hier werden die Mutanten von morgen gezüchtet, damit Mediamarkt, Saturn und die anderen Baumärkte nicht die Kaputten ausgehen - sonst müssten wir wieder anfangen, Rasenkantenscheren und ähnlichen Kram nach Wakaluba zu exportieren.

Okay, mein Wahlraum im ersten Stock ist erreicht. Ziemlich barrierefrei - wie das im Behindertendeutsch so heißt - selbst die Selbsläuferoma kommt kaum die Treppen hoch. Ne freundliche, fette Frau will meinen Wahldingsbums sehen, und meinen Personalausweis.

Wieder wird nicht aufs Bild, sondern nur auf die Adresse geglotzt. Klar, die habe ich ja auch auf den Arsch tätowiert, das ist also total eindeutig, gerade, weil das ja bei diesen fälschungssicheren Ausweisen ja nur Abziehbilder sind, in mit denen die neue Adresse aufgepappt wird.

Leider darf man diese lustigen Wahlzettel nicht mitnehmen, da stehen ab Position 5 oder sechs wirklich witzige Namen drauf. Was die sich wohl davon versprechen, als Partei aufzutreten? Können die nicht als Hobby ihre Alte und/oder das Gesäuge schikanieren und uns in Ruhe lassen?

Kreuzchen gemacht, wieder raus. Inzwischen steht im Torbogen der KOB und stiert mich an. 'Is was?' Der Blick des interelektuell und sprachlich herausgeforderten Kontaktbullen streift abschätzend meine schwarzen Klamotten.

Tja, wie gesagt. Die Wahlen sind (noch) frei, auch ich darf wählen, auch wenn es Dir nicht paßt.

. o O ( Der KOB ist dick und doof, und schleicht durch unsan Hof )

Naja, nix wie nachhause.


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11.09.2002


21:13 Uhr  Linux-Kongress ist auch vorbei.


Neulich war ich wieder Bahn fahrn. Nach Bonn. He, nicht lachen!

Mit dem ICE und selbst ausgedruckter Fahrkarte. Doller Service der Bahn, wirklich.

Wenn das jeder machen würde, würden die Tanzbären es nicht schaffen, einen normalen Fernzug zwischen Berlin und Hangover komplett durchzukontrollieren. Die Kontitesse bzw. deren Piepsdings hat scheinbar nicht genug CPU-Power, um die aufgedruckten Prüfsummen in einer Zeit gegen zu rechnen, die ein Mann im besten Alter normalerweise benötigt, um sich wirklich in Ruhe einen Kupferbolzen aus der Puperze zu drücken.

Naja - ich brauche nicht zu erwähnen, daß ich latürnich keinen Strom am Platz hatte.

Die gehirnamputierte und sicherlich mehrfach lobotomierte Marketing-Schabe neben mir grinst debil auf mein Display und brabbelt was von 'geiles XP-Theme hast Du da'. Er fragt mich mehrfach nach meinem Browser - kein Problem: Galeon. 'Und der läuft? Noch nie gehört !!!1'

Sicher. Sieht man doch, das der läuft. Was für ein Idiot.

Naja, ich hatte auch kurz bluefish an, weil ich gerade Webseiten auf SSI umgestellt habe. Auch das hat er sich notiert, um es später auf seinem Wixdos-Teletubby-Funland zu installieren.

Der Boot.-Erkennungsmelodien, die von ihm und anderen grenzdebilen Trotteln initiiert gemeinsam mit fiesen Handy-Melodien (der Trend zu brüllend lauten Overtüren scheint anzuhalten) durch das Großraumabteil schallen, lassen darauf schließen, das dieses Stück in Scheisse gegossene Software immer noch nicht stabiler ist als eine leere Milchtüte.

Das mit den Handies ist echt auch so eine Unart. Als hätten nicht selbst die Billiggurken inzwischen alle eine Arschbrumme eingebaut. Aber nee - guckt mal, ich bin wichtig, ich telefoniere sogar im Zug, und das so laut, daß es alle mitbekommen.

Mir ist völlig unklar, wann die Jungs denn arbeiten, wenn sie nur booten. Und mir ist unklar, was es diese unsere Volxwirtschaft kostet, wenn körpergefressene 'Controller' darauf warten, daß ihre pissigen Excel-Tabellen wieder hochkommen. Abgesehen davon, daß es nicht gut kommt, schon vor Hangover zu stinken wie ein paarungsbereiter Iltis im Hochsommer.

Naja, gegen Bielefeld hatten die Jungs dann alle keinen Strom mehr, ich fahre ebenfalls meinen Rechner runter. Iltis meint mitleidig: 'Jaja, die Akkus.' Ich drehe mein Laptop auf den Rücken und stecke den zweiten Akku rein, fahre die Kiste wieder hoch. Ich glaube, der hat allein bei dem Gedanken an einen Zweitakku eine Erektion bekommen - und mich dann gefragt, ob ich die Erkennungsmelodie mit Hilfe von TweakWui (oder so, gibts das?) abgeschaltet hätte. /me nickt genervt.

Naja, dann irgendwann Ankunft in Bonn. Der Iltis ist zum Glück in Hamm(Westf) (kann man das wirklich verwechseln, wenn man mit dem Zug ankommt?) ausgestiegen. Bonn ist auch wirklich kewl. Die haben da eine Straßenbahn, die sie U-Bahn nennen, obwohl das Ding Blinker hat. Mit einem Kurzstreckenfahrschein kommt man bis kurz vor Kölln - ohne Worte.

Mein lieber Kollege Frank ist geflogen - voll der Zeitvorteil, wenn man davon absieht, daß man ungefähr 5 mal das Transportmittel wechselt und nasebohrend rumsteht, bis man irgendwo rein oder raus darf. Dafür ist man dann fast eine Stunde schneller - super, nich?

Angekommen beim Kunden, einer Behörde, denke ich darüber nach, wie die wohl meine Sachen filzen, schließlich mußten wir im Vorfeld die Hosen runterlassen (Führungszeugnis &Co, Aussagen über die letzten 17 Lebensabschnitsgefährten, Urlaub im Warschauer Pakt-Ausland). Aber nix: An die Torwache gehen, ein freundliches 'Moin!', 'Sie wissen wo Sie hinwollen?' abnicken, dem Rentner an der Schranke den Ausweis in die Hand drücken, Besucherausweis nehmen, und drinnen. Keiner wollte wissen, wo ich hinwill, und vorallem nicht, was in meinem Rucksack ist (und da ist einiges drin, was man nicht in seinem Netz wiederfinden möchte).

Dreistigkeit siegt. Die Jungs dort sind aufgeschlossen gegenüber unserem Job - zum Glück, ich muß die später schulen. Da wird sicher auch noch das eine oder andere LJ bei abfallen, vertraut mir.

Am Mittwoch dann nach Kölln, Linux Kongress.

Mal wieder ein paar von den Typen, die ich im Netz per news und/oder mail gebückt genommen habe, persönlich anpampen. Spaß ohne Ende mit Michael 'grisu' Bramer, dem größenwahnsinigen Maintainer der Linuxland-Debian Distribution. Desgleichen die Kaputten vom Linux Magazin erschrecken 'ach, *DU* bist das' - Höhö, allerdings. :-)

Mein langer Freund Matthias hat Bilders gemacht: http://buug.de/~mkr/bilder/lk2002/ Der Social Event war geil. So ab ungefähr 15 Köllsch wurde ich relativ willenlos, und ich hatte noch mehr Spaß als ohne Köllsch.

Der Köllner an sich hat eine fast aufdringliche Freundlichkeit (Rheinländer eben) - total schwer, da in Pöbelstimmung zu kommen.

Der Kongress selbst war so lala, teilweise waren die Vorträge ne Frechheit - so zum Beispiel die Keynote von Marcello T. aus BR. Der Junge konnte praktisch überhaupt kein Englisch, da hätte man ihm schon einen Dolmetscher hinstellen können.

Gewohnt gut war Olaf Kirch, der nach eigenen Worten 'die Scheiss-Kröte' haßt. Naja - wenn man für SuXE arbeitet, ist das wohl so.

*echz* Kein Bock mehr. Mehr morgen (oder so).


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